FACHZENTRUM FÜR HALS-NASEN-OHRENHEILKUNDE
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Botox-Behandlung/ Botulinumtoxin

Botox ist der geläufigste Begriff für die Behandlung mit dem Nervengift. Der vor allem für kosmetische Zwecke bekannte Stoff entfaltet seine Wirkung durch eine rückgängige Lähmung des behandelten Muskels. Die initiale Nutzung von Botox bestand jedoch in der Behandlung von Muskelspasmen oder –lähmungen, ganz zu Beginn in der Behandlung des Augenschielens. Im Kopf-Hals-Bereich findet es medizinisch Anwendung beim sogenannten Schiefhals, bei nervösem Muskelzucken oder Krämpfen der Gesichtsmuskulatur. Aber auch bei chronischen Schmerzsyndromen, die durch Muskelverspannungen oder -krämpfe ausgelöst sind, findet Botox seine Anwendung. 

Des Weiteren hat das Nervengift seinen Stellenwert in der Behandlung des übermäßigen Schwitzens der Haut (auch übermäßiges Schwitzen der Kopfhaut) oder bei übermäßig starkem Speichelfluss (Parkinson-Patienten!). 

Der Effekt von Botulinumtoxin ist begrenzt (zwischen 2 und 6 Monaten, je nach Art der Behandlung) und muss daher wiederholt werden. Die korrekte Anwendung verhindert Nebenwirkungen und auch die (selten) zu beobachtende Resistenzentwicklung gegen den Wirkstoff.